Newsletter 01 / 2010                 

    Nachrichten aus dem Fachbereich Gesundheit & Pflege

Julia Haas und Schwester Innocentia Omumuh – 4 Monate in Seton Hall University/USA

Unsere Zeit (September 09-Dezember-09) in Amerika ist beendet und wir befinden uns seit einiger Zeit wieder auf deutschem Boden – seit drei Tagen sogar wieder auf Mainzer Boden und an der Fachhochschule. Rückblickend auf unsere Zeit an der Seton Hall Universität (New Jersey) müssen wir sagen, dass es eine Erfahrung war, die wir beide nicht missen möchten. Eine Zeit, die nicht unbedingt unser fachliches und unterrichtsmethodisches Repertoire erweitert hat, die aber persönlich eine Weiterentwicklung gebracht hat. Ein Auslandsaufenthalt birgt immer viel Neues und Unerwartetes, genauso wie Schönes und Aufregendes. Sich auf völlig unbekannten Boden zu begeben und sich auf Menschen einzulassen, die nicht unbedingt genauso „ticken“, wie man es hier zu Lande gewohnt ist, ist in jedem Fall niemals vergeudete Zeit.
Unser Praktikum hat an einer Universität stattgefunden. Dies darf man nicht mit einer Gesundheits-und Krankenpflegeschule, wie wir sie kennen, vergleichen. Da die Ausbildung komplett auf akademischem Niveau stattfindet, konnten wir Einblicke in uns ungewohnte Abläufe erhalten, wie zum Beispiel die Organisation der praktischen Stunden mit den Studenten in den unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Neben den Hospitationen in den unterschiedlichsten Vorlesungen, dem Kennenlernen eines amerikanischen „Nursing“-Studienganges, der Teilnahme an Besprechungen, dem Erkunden eines Krankenhauses und eines Altenheimes, sind wir immer wieder auf sehr offene und nette Menschen gestoßen. Man hat uns willkommen geheißen, auch zum Dinner in den eigenen vier Wänden. Wir konnten den „American way of life“ hautnah erleben, etwas von der schönen Natur rund um die Ostküste bereisen und uns von der Stadt New York faszinieren lassen.
Von einigen Menschen haben wir gelernt was es heißt, seine Studenten zu begeistern und mit Leib und Seele „Nurse“ zu sein. Bei wieder anderen schlug uns Resignation entgegen. Menschen gleichen sich eben doch überall auf der Welt. Die kleinen und feinen Erfahrungen die jeder von uns beiden für sich selbst mitnehmen konnte, werden uns bestimmt erst zu einem späteren Zeitpunkt bewusst. Sie sind wertvoll und werden uns noch lange begleiten!
Das Abenteuer Hauptstudium in Deutschland kann jetzt beginnen.



Frau Kellnhauser zu Besuch in Seton Hall bei Frau Julia Haas und Sr. Innocentia (beide 5. Sem PP). Dank ihrer Kontakte war es erst möglich, dass die beiden Studentinnen dort ihr Praktikum absolvieren konnten.