Nachrichten aus dem Institut für angewandte Forschung und internationale Beziehungen
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt ANAA+KO am 15. September 2009
Die Katholische Fachhochschule Mainz erforscht, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Wirksamkeit alltagspraktischer und kognitiver Aktivierung auf Menschen mit einer Demenzerkrankung. Projektleiterin ist Prof. Dr. Renate Stemmer, Fachbereich Gesundheit und Pflege, stellvertretende Projektleitung ist Prof. Dr. Martin Schmid, Fachbereich Soziale Arbeit.
Das Vorhaben ist im Bereich der ambulanten Pflege und Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung angesiedelt. Beteiligte Gruppen sind neben den Menschen mit einer gering- bis mittelgradigen Demenz deren pflegende Angehörige sowie Gesundheits-und KrankenpflegerInnen/AltenpflegerInnen von insgesamt 23 kooperierenden Sozialstationen. Das Forschungsvorhaben geht von der Annahme aus, dass eine regelmäßige Aktivierung der alltagspraktischen und kognitiven Kompetenzen dazu führt, dass an Demenz erkrankte Personen länger in der Lage sind zumindest Teilaspekte ihres Lebens eigenständiger und mit mehr Lebensqualität zu gestalten. Das primäre Untersuchungsziel ist der Nachweis der Wirksamkeit einer alltagspraktischen und kognitiven Aktivierung im häuslichen Umfeld auf das Vermögen, die Aktivitäten des täglichen Lebens zu gestalten und die kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenz.
An sechs Tagen in der Woche wird die alltagspraktische Aktivierung (jeweils 60 Minuten) durch Angehörige auf der Grundlage eines individuellen und abgestimmten Aktivierungsplanes durchgeführt. Die kognitive Aktivierung findet an einem Tag in der Woche (jeweils 30 Minuten) durch eine externe geschulte Person statt. Die Angehörigen erhalten kontinuierliche, begleitende Schulung und kleinteilige Beratung durch Gesundheits- und KrankenpflegerInnen bzw. AltenpflegerInnen der kooperierenden Sozialstationen. Dies ist eine gezielte Vernetzung der Kompetenzen der professionell Pflegenden und der pflegenden Angehörigen. Zur Sicherung des Effektivitätsnachweises wird es neben der Interventionsgruppe auch eine Begleitgruppe geben, die keine spezifische Aktivierung erhält.
Der Wirkungsnachweis erfolgt im Rahmen einer multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Verlaufsuntersuchung. Die TeilnehmerInnen erhalten alle bereits Leistungen eines ambulanten Dienstes und sind in der Pflegestufe 0-2 eingestuft, da das Ansprechen nichtmedikamentöser Therapieverfahren bei Personen mit leichter bis mittelschwerer Demenz wahrscheinlicher ist. Die Outcome-Messung erfolgt bei den erkrankten Personen in den Bereichen Kognition und Funktionsfähigkeit - bei den Angehörigen im Bereich Lebensqualität - mittels validierter Messinstrumente.
Der Beobachtungszeitraum beträgt für jede einzelne Familie sechs Monate. Sie beginnt mit der Erstuntersuchung und
endet mit der Abschlussuntersuchung nach Ablauf der sechsmonatigen Intervention.
Weitere Informationen: www.anaa-und-ko.de
Die Katholische Fachhochschule Mainz erforscht, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Wirksamkeit alltagspraktischer und kognitiver Aktivierung auf Menschen mit einer Demenzerkrankung. Projektleiterin ist Prof. Dr. Renate Stemmer, Fachbereich Gesundheit und Pflege, stellvertretende Projektleitung ist Prof. Dr. Martin Schmid, Fachbereich Soziale Arbeit.
Das Vorhaben ist im Bereich der ambulanten Pflege und Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung angesiedelt. Beteiligte Gruppen sind neben den Menschen mit einer gering- bis mittelgradigen Demenz deren pflegende Angehörige sowie Gesundheits-und KrankenpflegerInnen/AltenpflegerInnen von insgesamt 23 kooperierenden Sozialstationen. Das Forschungsvorhaben geht von der Annahme aus, dass eine regelmäßige Aktivierung der alltagspraktischen und kognitiven Kompetenzen dazu führt, dass an Demenz erkrankte Personen länger in der Lage sind zumindest Teilaspekte ihres Lebens eigenständiger und mit mehr Lebensqualität zu gestalten. Das primäre Untersuchungsziel ist der Nachweis der Wirksamkeit einer alltagspraktischen und kognitiven Aktivierung im häuslichen Umfeld auf das Vermögen, die Aktivitäten des täglichen Lebens zu gestalten und die kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit Demenz.
An sechs Tagen in der Woche wird die alltagspraktische Aktivierung (jeweils 60 Minuten) durch Angehörige auf der Grundlage eines individuellen und abgestimmten Aktivierungsplanes durchgeführt. Die kognitive Aktivierung findet an einem Tag in der Woche (jeweils 30 Minuten) durch eine externe geschulte Person statt. Die Angehörigen erhalten kontinuierliche, begleitende Schulung und kleinteilige Beratung durch Gesundheits- und KrankenpflegerInnen bzw. AltenpflegerInnen der kooperierenden Sozialstationen. Dies ist eine gezielte Vernetzung der Kompetenzen der professionell Pflegenden und der pflegenden Angehörigen. Zur Sicherung des Effektivitätsnachweises wird es neben der Interventionsgruppe auch eine Begleitgruppe geben, die keine spezifische Aktivierung erhält.
Der Wirkungsnachweis erfolgt im Rahmen einer multizentrischen, randomisiert-kontrollierten Verlaufsuntersuchung. Die TeilnehmerInnen erhalten alle bereits Leistungen eines ambulanten Dienstes und sind in der Pflegestufe 0-2 eingestuft, da das Ansprechen nichtmedikamentöser Therapieverfahren bei Personen mit leichter bis mittelschwerer Demenz wahrscheinlicher ist. Die Outcome-Messung erfolgt bei den erkrankten Personen in den Bereichen Kognition und Funktionsfähigkeit - bei den Angehörigen im Bereich Lebensqualität - mittels validierter Messinstrumente.
Der Beobachtungszeitraum beträgt für jede einzelne Familie sechs Monate. Sie beginnt mit der Erstuntersuchung und
endet mit der Abschlussuntersuchung nach Ablauf der sechsmonatigen Intervention.
Weitere Informationen: www.anaa-und-ko.de
