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Outdoor Klettern
Kletterfelsen im Rhein-Main-Gebiet
Was ist Freiklettern ?
Beim Freiklettern (engl. Free Climbing) werden zur Fortbewegung nur der Fels und der eigene Körper genutzt. Technische Hilfsmittel wie Seile, Haken oder Schlingen dienen nur zur Sicherung gegen Abstürze und nicht zur Fortbewegung. Freiklettern bezeichnet also nicht das Klettern ohne Sicherung. Diese Art des Kletterns wurde schon seit mindestens 1864 in der Sächsischen Schweiz praktiziert, verlor aber mit dem Aufkommen des technischen Klettern an Bedeutung und wurde in den 1970er und 1980er Jahren als Gegenbewegung wiederentdeckt. Freiklettern ist heute die populärste Form des Kletterns. Mit "Klettern" ist heutzutage meistens Freiklettern gemeint.
Künstliche Kletterwände bieten gegenüber dem natürlichen Fels nur ein sehr eingeschränktes Spektrum an Strukturen und Bewegungsformen. Hallentypische Bewegungsformen kann man zwar schnell erlernen und rasch in höhere Schwierigkeitsgrade vordringen, wenn ihr aber nach monate- oder jahrelangem Hallenklettern einmal an natürlichen Fels verschlägt, und ihr kein über allen Durchschnitt erhabenes Klettertalent seid, werden ihr überrascht sein, welche Ansprüche die Baumeisterin Natur an Bewegungsmustern und Bewegungsphantasie an euch stellt.Tipps für Anfänger:
1. Erstbesteigungen nur mit Erfahrenen!
2. Besorgt euch einen Topoführer (Routen- und Risikenbeschreibung)!
3. kein Kletterwetter: Regen, Gewitter, Sturm und Schnee