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Diplomstudiengang " Praktische Theologie"

Studienvoraussetzungen
Neben einer für das Studium an einer Fachhochschule im Lande Rhein-land-Pfalz erforderlichen Qualifikation (in der Regel: Fachhochschulreife) wird eine sechswöchige praktische Vorbildung sowie die Zulassung einer im deutschsprachigen Raum gelegenen Diözese vorausgesetzt, die an der praktischen Vor- und Ausbildung mitwirkt.

Studienziele
Ziel des Studiums ist es, die zukünftigen Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen theologisch zu qualifizieren.
Sie sollen befähigt werden - ihren Glauben zu begründen und weiterzugeben,
- ihre berufliche Identität zu finden und ihre späteren pastoralen und
- religionspädagogischen Aufgaben in den verschiedenen Handlungsfeldern, insbesondere in Schule und
Gemeinde, auch unter Berücksichtigung zentraler humanwissenschaftlicher Erkenntnisse wahrzunehmen.

Da für den Beruf des Gemeindereferenten bzw. der Gemeindereferentin eine ausgeprägte persönliche und spirituelle Reife notwendige Voraussetzung ist, ist eine intensive persönlichkeitsorientierte, spirituelle Bildung integrativer Bestandteil des gesamten Studiums.

Studienverlauf
Das Studium wird in der Regel zum Wintersemester aufgenommen. Das Grundstudium umfaßt drei Semester und schließt mit der Diplomvorprüfung ab. Das Hauptstudium umfaßt ebenfalls drei Semester und schließt mit der Diplomprüfung ab. Integriert in das Studium sind drei Block-Praktika mit einer Dauer von insgesamt 17 Wochen.

Praktische Ausbildung
Die Praktika sind integrativer Bestandteil des Studiums, ausgenommen das Berufspraktikum nach bestandener Diplomprüfung.

Nach dem 1. Semester findet das erste Blockpraktikum von sieben Wochen Dauer statt. Es umfasst Gemeindepastoral und schulischen Religionsunterricht.

Nach dem 3. Semester findet das zweite Blockpraktikum von fünf Wochen Dauer statt. Es umfasst den schulischen Religionsunterricht.

Nach dem 4. oder 5. Semester findet das dritte Blockpraktikum von fünf Wochen Dauer statt. Es umfasst die Durchführung eines Projekts im gemeindepastoralen Bereich; es kann auch außerhalb der Heimatdiözese, ggf. im Ausland absolviert werden. Die Praktika werden in Arbeitsgemeinschaften vor- und nachbereitet.

Ein Praktikum darf nur aus schwerwiegenden Gründen, die der/die Praktikant/-in nicht zu vertreten hat, unterbrochen werden. Betragen die Unterbrechungen mehr als insgesamt 10 Arbeitstage, muss das Praktikum wiederholt werden. Die Einzelheiten zur Durchführung der Praktika regelt die Fachbereichskonferenz.

Die Praktika werden in Abstimmung mit den Diözesen durchgeführt. Die Praktikumsstellen werden in der Regel von den Diözesen vermittelt. Die Praktikumsstellen bestätigen dem/der Praktikanten/-in die Ableistung des Praktikums.

Fachliche Gliederung des Studiums Das Studium umfaßt folgende Bereiche:
- Humanwissenschaften (Philosophie, Psychologie, Soziologie, Pädagogik/ Medienpädagogik, Recht)
- Systematische Theologie (Dogmatik/Fundamentaltheologie, Moraltheologie/Christliche Gesellschaftslehre, Lehre vom Geistlichen Leben)
- Biblische und historische Theologie(Exegese des Alten und Neuen Testamentes, Kirchengeschichte)
- Praktische Theologie (Pastoraltheologie, Religionspädagogik, Liturgiewissenschaft, Kirchenrecht)
- Praktika und ihre Reflexion
- Persönlichkeitsorientierte, spirituelle Bildung
- Methoden des beruflichen Handelns
- Schwerpunktbereiche Diakonie
- Erwachsenenpastoral
- Wahlbereich


Dekan
Prof. i.K. Dr. Werner Müller-Geib

Zi. 4.023
Telefon: 06131 - 289 44 65
Telefax: 06131 - 289 44 865
E-Mail:

Prodekan
Prof. i.K. DDr. Herbert Frohnhofen

Zi. 2.004
Telefon: 06131 - 289 44 63
Telefax: 06131 - 289 44 863
E-Mail: