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21.10.2011

Fachtag Demenz 2011 im Erbacher Hof Mainz

„Mit allen Sinnen – Aktivierung für Menschen mit Demenz“

war das Thema des Fachtages Demenz, den am 19. Oktober 2011 ganze 250 Teilnehmer/innen besuchten. Diese informierten sich in zwei Hauptvorträgen über aktuelle Forschungsergebnisse und neue Therapie- und Betreuungskonzepte im Umgang mit Demenzerkrankungen. In sieben verschiedenen Fachforen konnte man sich über Projekte und Ideen zu verschiedenen Möglichkeiten der Aktivierung von an Demenz erkrankten Menschen informieren und austauschen. Im Vordergrund stand die Umsetzbarkeit der Aktivierungsform in den pflegerischen ambulanten oder stationären Alltag.

Im Forum zum Thema „Aktivierung entlang der Biografie“ wurde das Konzept zur biografieorientierten Aktivierung im häuslichen Umfeld aus dem Projekt ANAA+KO vorgestellt. Biografieorientierte Aktivierung setzt sich mit der Lebensgeschichte demenzerkrankter Personen auseinander und versucht so, aktivierende Maßnahmen mit persönlichen Lebenserfahrungen und Gewohnheiten, bedeutsamen Themen und Tätigkeiten aus der Vergangenheit zu verbinden. Ziel dieser Aktivierung ist es, die Selbständigkeit und das Wohlbefinden von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erhalten und zu fördern und dabei die Konfrontation mit Schwächen durch leistungsorientiertes Training zu vermeiden. Die erkrankte Person wird mit ihren Ressourcen gesehen, nicht mit ihren Defiziten. Das Forum bot somit einen Einblick in Methoden der biografieorientierten Aktivierung und zeigte anschaulich auf, welche Formen der Aktivierung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz leicht durchführbar sind.

Impulsreferat:
Eva Quack, Katholische Hochschule Mainz (KH-Mainz), Projekt „ANAA+KO“

Download:
Abstract (pdf-Format)
Vortrag (pdf-Format)

Hier finden Sie mehr Informationen zu diesem Fachtag.



Frau Prof. Dr. Renate Stemmer (KH)




Moderatoren/innen der verschiedenen Fachforen






01.10.2011

Info-Tag „Runder Tisch“ des Vereins

„Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V.“




Aus der gesellschaftlichen Verantwortung heraus entstand bereits 2003 in der Region Bad Kreuznach aus verschiedenen Institutionen ein Netzwerk. Ziel war es, bereits bestehende Angebote zusammenzuführen und noch fehlende Angebote zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Der seit 2008 bestehende Verein „Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V.“ steht nun allen Privatpersonen und Institutionen offen, die sich im Bereich Demenz aktiv oder finanziell fördernd engagieren wollen.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung von Demenzerkrankten und ihrer Angehörigen in der Region Bad Kreuznach. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die Vernetzung von bestehenden Beratungs-, Behandlungs- und Versorgungsangeboten, sowie durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit über das Krankheitsbild Demenz mit Vorträgen und Fachtagen. Ein offenes Angebot ist der zweimal jährlich stattfindende „Runde Tisch“ als Zusammentreffen aller mit dem Krankheitsbild Demenz betroffenen Institutionen und Behörden zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Information und Fortbildung.

Das Programm des vergangenen Info-Tages „Runder Tisch“ wurde durch das Team des Projektes ANAA+KO der Katholischen Hochschule Mainz zum Thema „Aktiver Alltag mit Demenz“ gestaltet. Hierbei wurden neben der detaillierten Projetvorstellung durch Frau Prof. Dr. Renate Stemmer und Frau Eva Quack auch Erfahrungen aus Sicht eines Praxispartners und einer pflegenden Angehörigen eingebunden.

Das in der Öffentlichkeit bestehende Interesse an dem Thema Demenz zeigte die hohe Besucherzahl. Im Anschluss an die Präsentationen konnte rege diskutiert werden. Ein herzliches Dankeschön die pflegende Angehörige für ihren eindrucksvollen Erfahrungsbericht über die Projektteilnahme bei ANAA+KO.

Weitere Informationen:

http://www.netzwerk-demenz-badkreuznach.de/index.php?id=5







21.09.2011


Gemeinsames Symposium auf der 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft 2011

Die 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft in Konstanz wurde dieses Jahr gemeinsam vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) in Kooperation mit dem Schweizerischen Verein für Pflegewissenschaft (VFP) und der Gesellschaft der Pflegewissenschaft im ÖGKV (GesPW) veranstaltet.

Schwerpunktthemen der Konferenz waren:
1. Pflege von Menschen mit langdauerndem Unterstützungsbedarf (unabhängig vom Setting)
2. Klinische Assessments und Diagnostik durch die Pflege
3. Rahmenbedingungen für die pflegerische Arbeit (Fokus Pflegende)
4. Neue Versorgungsformen (Fokus KlientInnen)

Auf der Konferenz konnten sich Pflegefachpersonen, Pflegewissenschafter/innen, -manager/innen und –pädagogen/innen über laufende und abgeschlossene Projekte, Modellvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten in Form von freien Vorträgen und Posterpräsentationen austauschen.

Die Katholische Hochschule Mainz veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin ein gemeinsames Symposium zum Thema „Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“. Neben der Vorstellung von ANAA+KO wurden zwei weitere Forschungsprojekte präsentiert, mit dem Ziel, ausgewählte Versorgungssituationen und damit verbundene Probleme aus den Bereichen der häusliche Versorgung und ambulant betreuten Wohngemeinschaften darzustellen und hinsichtlich einer verbesserten Situation für betroffene Personen zu diskutieren.





07.09.2011


Rekordbesucherzahl beim TRANSFERCAFÉ zum Thema Lebensqualität im Alter

Im Rahmen der Auszeichnung „Stadt der Wissenschaft“ wurden im ersten Transfercafé nach der Sommerpause vor einer Rekordbesucherzahl drei Projekte der Katholischen Fachhochschule Mainz rund um das Thema Lebensqualität im Alter präsentiert.

Frau Professorin Dr. Renate Stemmer und Frau Eva Quack stellten dem interessierten Publikum das Projekt „ANAA+KO“ vor, welches die mögliche Steigerung der Lebensqualität von Demenzerkrankten im leichten bis mittleren Stadium untersucht. Da das Transfercafé ein Treffpunkt von Wissenschaft und Wirtschaft ist,
wurde auch auf den finanziellen Aspekt der Studie und den unmittelbaren Nutzen für die Praxis hingewiesen.

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31.08.2011












22.07.2011









20.07.2011


Projektvorstellung auf der 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft in Konstanz

Die 3-Länderkonferenz in Konstanz ist die pflegewissenschaftliche Konferenz im deutschsprachigen Raum und bürgt für gegenwärtige Einblicke in den Stand der Forschung und Innovation mit höchster Qualität und Güte. Sie wird vom 18. bis 20. September 2011 im geschichtsträchtigen Konzilshaus der Stadt Konstanz am Bodensee stattfinden.

Die Konferenz versteht sich als Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und zur Förderung des Dialoges zwischen den ReferentInnen und TeilnehmerInnen. Gleichzeitig soll die Vernetzung und der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die pflegerische Praxis gefördert werden. Daher bietet die 3-Länderkonferenz Pflegefachpersonen, PflegewissenschaftlerInnen, -managerInnen und -pädagogInnen die Möglichkeit, laufende und abgeschlossene Projekte sowie Modellvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten unter vier möglichen Schwerpunktthemen einem breiten Publikum vorzustellen.

Aus zahlreichen eingegangenen Vorschlägen wurde von einem wissenschaftlichen Komitee eine Auswahl getroffen.
Das Projekt ANAA+KO, das in der Versorgung und Betreuung älterer Menschen mit einer Demenzerkrankung eine Innovation darstellt und als Beitrag für sehr geeignet befunden wurde, wird unter der Rubrik „Pflege von Menschen mit langdauerndem Unterstützungsbedarf“ im Rahmen eines Symposiums zum Thema „Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“ vorgestellt.

Weitere Informationen: www.3-laenderkonferenz.eu








06.07.2011








01.07.2011

LZG- Fachtag Demenz

„Mit allen Sinnen – Aktivierung für Menschen mit Demenz“ ist das diesjährige Thema des Fachtages Demenz der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Kooperation mit der Katholischen Fachhochschule Mainz.
Der Fachtag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer individuellen, sinnvollen und ganzheitlichen Aktivierung und den Effekten auf die Lebensqualität des Menschen und den Verlauf der Erkrankung. Neben den Fachvorträgen zum Thema wird ein breites Spektrum von Foren für die praktische Umsetzung verschiedener Aktivierungskonzepte in Pflege und Betreuung angeboten.
Das Projekt ANAA+KO wird im Rahmen eines eigenen Forums zum Thema „Aktivierung entlang der Biographie“ vorgestellt.
Dieses Forum bietet einen Einblick in die Methoden der biographieorientierten Aktivierung und zeigt anschaulich auf, welche Formen der Aktivierung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz leicht durchführbar sind.
Ziel dieser im Projekt ANAA+KO eingesetzten Aktivierung ist es, die Selbständigkeit und das Wohlbefinden von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erhalten und zu fördern und dabei die Konfrontation mit Schwächen durch leistungsorientiertes Training zu vermeiden.
Die erkrankte Person wird mit ihren Ressourcen gesehen, nicht mit ihren Defiziten.

 
     


Weitere Informationen und Anmeldung:
www.lzg-rlp.de




01.07.2011

Einladung zur Projektvorstellung von ANAA+KO im Transfercafé



Mainz ist „Stadt der Wissenschaft 2011“. Dieser Titel wurde der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen und ermöglicht somit Wissenschaft in zahlreichen Ausstellungen, Workshops und Vortragsreihen zu erfahren und zu erleben.
Mit dem Transfercafé stellen Mainzer Wissenschaftseinrichtungen im Rahmen „Stadt der Wissenschaft 2011“ vor, was Forschung in Mainz zu bieten hat und welche Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen lohnenswert sind. Dabei werden durch einen Informationsstand und Veranstaltungen im Proviant-Magazin Mainz gelungene Kooperationen als Best-practice-Beispiele vorgestellt.
Am 06. September 2011 von 17 - 19 Uhr werden drei Forschungsprojekte der Katholischen Fachhochschule Mainz im Fastnachtssaal des Proviant-Magazins vorgestellt.
Das Projekt ANAA+KO wird ebenfalls als erfolgreiches Beispiel für eine Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema „Aktiver Alltag mit Demenz – Individuelle Anleitung pflegender Angehöriger“ vorgestellt und dabei wird auf die gelungene Zusammenarbeit mit den kooperierenden Pflegediensten eingangen.

Wir freuen uns, Sie bei dieser kostenfreien Veranstaltung mit anschließender Gelegenheit zum Austausch begrüßen zu können.



Weitere Informationen:
www.transfercafe-mainz.de







01.06.2011

Forschungsprojekt ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz erweitert Einzugsgebiet

Derzeit bestehen im Projekt ANAA+KO Kooperationen mit 31 ambulanten Pflegediensten. Davon sind 22 Caritas Sozialstationen aus Rheinland- Pfalz, Hessen und dem Saarland beteiligt, darüber hinaus die Kirchliche Sozialstation Saarlouis/ Saarwellingen sowie zwei weitere private ambulante Pflegedienste aus Mainz (Pro Salus, Pflegezeit).
Zudem beteiligen sich der ambulante Pflegedienst „Engel der Pflege“ aus Eisenberg/ Pfalz und Kaiserslautern sowie zwei weitere ambulante Pflegedienste aus dem Westerwald-Kreis (Pflegeteam Vital, Medina Services), die Ökumenische Sozialstation Lauterecken und der ambulante Pflegedienst Revital aus Ingelheim am Projekt ANAA+KO. Die MitarbeiterInnen der ambulanten Pflegedienste wurden bereits zur Projektumsetzung geschult und bieten nun allen Klientinnen und Klienten ihres Pflegedienstes eine Teilnahme am Projekt an.

Haben Sie ebenfalls Interesse sich mit Ihrer Einrichtung oder Initiative am Projekt zu beteiligen und als Praxispartner von ANAA+KO von einer Teilnahme zu profitieren? Ein Einstieg in das Projekt ist bis Ende 2011 möglich. Sprechen Sie uns über die angegeben Kontaktdaten an! Wir vereinbaren gerne einen unverbindlichen Gesprächstermin mit Ihnen und besprechen gemeinsam individuelle Wege und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.






01.05.2011

Wichtige Änderung im Projekt ANAA+KO

Gerne möchten wir künftig alle kooperierenden Sozialstationen und ambulanten Pflegedienste die Umsetzung der Beratungseinsätze bei den teilnehmenden Familien in der Aktivierungsgruppe erleichtern. Die Beratungen sind nicht mehr im Rahmen der regulären Einsätze der Sozialstationen und ambulanten Pflegedienste zu organisieren, sondern als zusätzliche Besuche zu planen. Hierzu bieten wir interessierten Pflegefachkräften eine Projektmitarbeit im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung an, die diese Beratungseinsätze neben der regulären Pflege durchführen möchten. Bei Interesse geben Sie uns bitte Rückmeldung.






20.05.2011

Forschungsprojekt ANAA+KO wird verlängert

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Durchführung des Projektes ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz vom Bundesministerium für Bildung und Forschung um weitere sechs Monate verlängert wurde. Um die Wirksamkeit einer kombinierten Aktivierung von Demenz erkrankten Personen im häuslichen Umfeld auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu überprüfen, wird im Rahmen der Projektverlängerung bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine weitere Erhebung nach 12 Monaten stattfinden. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass auch nach 12 Monaten die alltagspraktischen und kognitiven Fähigkeiten der Demenz erkrankten Personen stabil geblieben sind und somit ein langfristig positiver Effekt der Aktivierungen zu messen ist.
Weitere Projektplätze stehen bis Ende des Jahres 2011 zur Verfügung.





05.04.2011

Erfolgreiche Vorstellung des Projektes ANAA+KO auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz



Zur_Webseite_der_RLP_Ausstellung

Die Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz ist die größte Verbraucherausstellung im Rhein-Main Gebiet und fand diese Jahr vom 19.-27. März 2011 statt.
Mit über 750 Ausstellern auf mehr als 30.000 m² Hallenfläche und einem großen Freigelände wurde den insgesamt rund 78.000 Besuchern in 12 Themenwelten eine optimale Informations-, Beratungs-, Entscheidungs- und Unterhaltungsplattform geboten.
Verschiedene Sonderschauen, Sonderthemen und Tagesprogramme ergänzten das weitreichende Ausstellerangebot der Messe.
Darüber hinaus fanden im Rahmen der Ausstellung die „Mainzer Gesundheitstage“ statt. An verschiedenen Ständen wurden den Besuchern ein Gesundheitscheck angeboten.
Das Projekt ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz war ebenfalls auf der Ausstellung in Form eines Informationsstandes und zweier Vorträge präsent. Alle interessierten Besucher der Messe konnten sich umfassend über das Projekt und zur Thematik Demenz informieren. Dieses Angebot nahmen zahlreiche Besucher in Anspruch und nutzten die umfassende Beratungsmöglichkeit. Somit konnten diverse Kontakte zu möglichen Studienteilnehmern sowie weiteren Praxispartnern geknüpft werden. Die insgesamt sehr gute Resonanz auf das Informationsangebot des Messestandes zeigt die Aktualität des Forschungsthemas von ANAA+KO auf. Das rege Interesse von Presse und Fernsehen an der Thematik „Aktivierung bei Demenz“ unterstreicht dies.