Archiv
21.10.2011
Fachtag Demenz 2011 im Erbacher Hof Mainz
„Mit allen Sinnen – Aktivierung für Menschen mit Demenz“
war das Thema des Fachtages Demenz, den am 19. Oktober 2011 ganze 250 Teilnehmer/innen besuchten. Diese informierten sich in zwei Hauptvorträgen über aktuelle Forschungsergebnisse und neue Therapie- und Betreuungskonzepte im Umgang mit Demenzerkrankungen. In sieben verschiedenen Fachforen konnte man sich über Projekte und Ideen zu verschiedenen Möglichkeiten der Aktivierung von an Demenz erkrankten Menschen informieren und austauschen. Im Vordergrund stand die Umsetzbarkeit der Aktivierungsform in den pflegerischen ambulanten oder stationären Alltag.
Im Forum zum Thema „Aktivierung entlang der Biografie“ wurde das Konzept zur biografieorientierten Aktivierung im häuslichen Umfeld aus dem Projekt ANAA+KO vorgestellt. Biografieorientierte Aktivierung setzt sich mit der Lebensgeschichte demenzerkrankter Personen auseinander und versucht so, aktivierende Maßnahmen mit persönlichen Lebenserfahrungen und Gewohnheiten, bedeutsamen Themen und Tätigkeiten aus der Vergangenheit zu verbinden. Ziel dieser Aktivierung ist es, die Selbständigkeit und das Wohlbefinden von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erhalten und zu fördern und dabei die Konfrontation mit Schwächen durch leistungsorientiertes Training zu vermeiden. Die erkrankte Person wird mit ihren Ressourcen gesehen, nicht mit ihren Defiziten. Das Forum bot somit einen Einblick in Methoden der biografieorientierten Aktivierung und zeigte anschaulich auf, welche Formen der Aktivierung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz leicht durchführbar sind.
Impulsreferat:
Eva Quack, Katholische Hochschule Mainz (KH-Mainz), Projekt „ANAA+KO“
Download:
Abstract (pdf-Format)
Vortrag (pdf-Format)
Hier finden Sie mehr Informationen zu diesem Fachtag.

Frau Prof. Dr. Renate Stemmer (KH)

Moderatoren/innen der verschiedenen Fachforen
01.10.2011
Info-Tag „Runder Tisch“ des Vereins
„Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V.“

Aus der gesellschaftlichen Verantwortung heraus entstand bereits 2003 in der Region Bad Kreuznach aus verschiedenen Institutionen ein Netzwerk. Ziel war es, bereits bestehende Angebote zusammenzuführen und noch fehlende Angebote zur Verbesserung der Versorgungsqualität von Menschen mit Demenz zu entwickeln. Der seit 2008 bestehende Verein „Netzwerk Demenz Region Bad Kreuznach e.V.“ steht nun allen Privatpersonen und Institutionen offen, die sich im Bereich Demenz aktiv oder finanziell fördernd engagieren wollen.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung von Demenzerkrankten und ihrer Angehörigen in der Region Bad Kreuznach. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die Vernetzung von bestehenden Beratungs-, Behandlungs- und Versorgungsangeboten, sowie durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit über das Krankheitsbild Demenz mit Vorträgen und Fachtagen. Ein offenes Angebot ist der zweimal jährlich stattfindende „Runde Tisch“ als Zusammentreffen aller mit dem Krankheitsbild Demenz betroffenen Institutionen und Behörden zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Information und Fortbildung.
Das Programm des vergangenen Info-Tages „Runder Tisch“ wurde durch das Team des Projektes ANAA+KO der Katholischen Hochschule Mainz zum Thema „Aktiver Alltag mit Demenz“ gestaltet. Hierbei wurden neben der detaillierten Projetvorstellung durch Frau Prof. Dr. Renate Stemmer und Frau Eva Quack auch Erfahrungen aus Sicht eines Praxispartners und einer pflegenden Angehörigen eingebunden.
Das in der Öffentlichkeit bestehende Interesse an dem Thema Demenz zeigte die hohe Besucherzahl. Im Anschluss an die Präsentationen konnte rege diskutiert werden. Ein herzliches Dankeschön die pflegende Angehörige für ihren eindrucksvollen Erfahrungsbericht über die Projektteilnahme bei ANAA+KO.
Weitere Informationen:
http://www.netzwerk-demenz-badkreuznach.de/index.php?id=5
21.09.2011
Gemeinsames Symposium auf der 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft 2011
Die 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft in Konstanz wurde dieses Jahr gemeinsam vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK), dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), dem Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) und der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) in Kooperation mit dem Schweizerischen Verein für Pflegewissenschaft (VFP) und der Gesellschaft der Pflegewissenschaft im ÖGKV (GesPW) veranstaltet.
Schwerpunktthemen der Konferenz waren:
1. Pflege von Menschen mit langdauerndem Unterstützungsbedarf (unabhängig vom Setting)
2. Klinische Assessments und Diagnostik durch die Pflege
3. Rahmenbedingungen für die pflegerische Arbeit (Fokus Pflegende)
4. Neue Versorgungsformen (Fokus KlientInnen)
Auf der Konferenz konnten sich Pflegefachpersonen, Pflegewissenschafter/innen, -manager/innen und –pädagogen/innen über laufende und abgeschlossene Projekte, Modellvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten in Form von freien Vorträgen und Posterpräsentationen austauschen.
Die Katholische Hochschule Mainz veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin ein gemeinsames Symposium zum Thema „Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“. Neben der Vorstellung von ANAA+KO wurden zwei weitere Forschungsprojekte präsentiert, mit dem Ziel, ausgewählte Versorgungssituationen und damit verbundene Probleme aus den Bereichen der häusliche Versorgung und ambulant betreuten Wohngemeinschaften darzustellen und hinsichtlich einer verbesserten Situation für betroffene Personen zu diskutieren.
07.09.2011
Rekordbesucherzahl beim TRANSFERCAFÉ zum Thema Lebensqualität im Alter
Im Rahmen der Auszeichnung „Stadt der Wissenschaft“ wurden im ersten Transfercafé nach der Sommerpause vor einer Rekordbesucherzahl drei Projekte der Katholischen Fachhochschule Mainz rund um das Thema Lebensqualität im Alter präsentiert.
Frau Professorin Dr. Renate Stemmer und Frau Eva Quack stellten dem interessierten Publikum das Projekt „ANAA+KO“ vor, welches die mögliche Steigerung der Lebensqualität von Demenzerkrankten im leichten bis mittleren Stadium untersucht. Da das Transfercafé ein Treffpunkt von Wissenschaft und Wirtschaft ist,
wurde auch auf den finanziellen Aspekt der Studie und den unmittelbaren Nutzen für die Praxis hingewiesen.
Weiterlesen…
31.08.2011

22.07.2011

20.07.2011
Projektvorstellung auf der 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft in Konstanz
Die 3-Länderkonferenz in Konstanz ist die pflegewissenschaftliche Konferenz im deutschsprachigen Raum und bürgt für gegenwärtige Einblicke in den Stand der Forschung und Innovation mit höchster Qualität und Güte. Sie wird vom 18. bis 20. September 2011 im geschichtsträchtigen Konzilshaus der Stadt Konstanz am Bodensee stattfinden.
Die Konferenz versteht sich als Plattform zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und zur Förderung des Dialoges zwischen den ReferentInnen und TeilnehmerInnen. Gleichzeitig soll die Vernetzung und der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die pflegerische Praxis gefördert werden. Daher bietet die 3-Länderkonferenz Pflegefachpersonen, PflegewissenschaftlerInnen, -managerInnen und -pädagogInnen die Möglichkeit, laufende und abgeschlossene Projekte sowie Modellvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten unter vier möglichen Schwerpunktthemen einem breiten Publikum vorzustellen.
Aus zahlreichen eingegangenen Vorschlägen wurde von einem wissenschaftlichen Komitee eine Auswahl getroffen.
Das Projekt ANAA+KO, das in der Versorgung und Betreuung älterer Menschen mit einer Demenzerkrankung eine Innovation darstellt und als Beitrag für sehr geeignet befunden wurde, wird unter der Rubrik „Pflege von Menschen mit langdauerndem Unterstützungsbedarf“ im Rahmen eines Symposiums zum Thema „Herausforderungen in der Pflege von Menschen mit Demenz“ vorgestellt.
Weitere Informationen: www.3-laenderkonferenz.eu

06.07.2011

01.07.2011
LZG- Fachtag Demenz
„Mit allen Sinnen – Aktivierung für Menschen mit Demenz“ ist das diesjährige Thema des Fachtages Demenz der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. Kooperation mit der Katholischen Fachhochschule Mainz.
Der Fachtag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer individuellen, sinnvollen und ganzheitlichen Aktivierung und den Effekten auf die Lebensqualität des Menschen und den Verlauf der Erkrankung. Neben den Fachvorträgen zum Thema wird ein breites Spektrum von Foren für die praktische Umsetzung verschiedener Aktivierungskonzepte in Pflege und Betreuung angeboten.
Das Projekt ANAA+KO wird im Rahmen eines eigenen Forums zum Thema „Aktivierung entlang der Biographie“ vorgestellt.
Dieses Forum bietet einen Einblick in die Methoden der biographieorientierten Aktivierung und zeigt anschaulich auf, welche Formen der Aktivierung in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz leicht durchführbar sind.
Ziel dieser im Projekt ANAA+KO eingesetzten Aktivierung ist es, die Selbständigkeit und das Wohlbefinden von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erhalten und zu fördern und dabei die Konfrontation mit Schwächen durch leistungsorientiertes Training zu vermeiden.
Die erkrankte Person wird mit ihren Ressourcen gesehen, nicht mit ihren Defiziten.
![]() |
![]() |
|
|---|---|---|
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.lzg-rlp.de
01.07.2011
Einladung zur Projektvorstellung von ANAA+KO im Transfercafé

Mainz ist „Stadt der Wissenschaft 2011“. Dieser Titel wurde der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen und ermöglicht somit Wissenschaft in zahlreichen Ausstellungen, Workshops und Vortragsreihen zu erfahren und zu erleben.
Mit dem Transfercafé stellen Mainzer Wissenschaftseinrichtungen im Rahmen „Stadt der Wissenschaft 2011“ vor, was Forschung in Mainz zu bieten hat und welche Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen lohnenswert sind. Dabei werden durch einen Informationsstand und Veranstaltungen im Proviant-Magazin Mainz gelungene Kooperationen als Best-practice-Beispiele vorgestellt.
Am 06. September 2011 von 17 - 19 Uhr werden drei Forschungsprojekte der Katholischen Fachhochschule Mainz im Fastnachtssaal des Proviant-Magazins vorgestellt.
Das Projekt ANAA+KO wird ebenfalls als erfolgreiches Beispiel für eine Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema „Aktiver Alltag mit Demenz – Individuelle Anleitung pflegender Angehöriger“ vorgestellt und dabei wird auf die gelungene Zusammenarbeit mit den kooperierenden Pflegediensten eingangen.
Wir freuen uns, Sie bei dieser kostenfreien Veranstaltung mit anschließender Gelegenheit zum Austausch begrüßen zu können.

Weitere Informationen:
www.transfercafe-mainz.de
01.06.2011
Forschungsprojekt ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz erweitert Einzugsgebiet
Derzeit bestehen im Projekt ANAA+KO Kooperationen mit 31 ambulanten Pflegediensten. Davon sind 22 Caritas Sozialstationen aus Rheinland- Pfalz, Hessen und dem Saarland beteiligt, darüber hinaus die Kirchliche Sozialstation Saarlouis/ Saarwellingen sowie zwei weitere private ambulante Pflegedienste aus Mainz (Pro Salus, Pflegezeit).
Zudem beteiligen sich der ambulante Pflegedienst „Engel der Pflege“ aus Eisenberg/ Pfalz und Kaiserslautern sowie zwei weitere ambulante Pflegedienste aus dem Westerwald-Kreis (Pflegeteam Vital, Medina Services), die Ökumenische Sozialstation Lauterecken und der ambulante Pflegedienst Revital aus Ingelheim am Projekt ANAA+KO. Die MitarbeiterInnen der ambulanten Pflegedienste wurden bereits zur Projektumsetzung geschult und bieten nun allen Klientinnen und Klienten ihres Pflegedienstes eine Teilnahme am Projekt an.
Haben Sie ebenfalls Interesse sich mit Ihrer Einrichtung oder Initiative am Projekt zu beteiligen und als Praxispartner von ANAA+KO von einer Teilnahme zu profitieren? Ein Einstieg in das Projekt ist bis Ende 2011 möglich. Sprechen Sie uns über die angegeben Kontaktdaten an! Wir vereinbaren gerne einen unverbindlichen Gesprächstermin mit Ihnen und besprechen gemeinsam individuelle Wege und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.
01.05.2011
Wichtige Änderung im Projekt ANAA+KO
Gerne möchten wir künftig alle kooperierenden Sozialstationen und ambulanten Pflegedienste die Umsetzung der Beratungseinsätze bei den teilnehmenden Familien in der Aktivierungsgruppe erleichtern. Die Beratungen sind nicht mehr im Rahmen der regulären Einsätze der Sozialstationen und ambulanten Pflegedienste zu organisieren, sondern als zusätzliche Besuche zu planen. Hierzu bieten wir interessierten Pflegefachkräften eine Projektmitarbeit im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung an, die diese Beratungseinsätze neben der regulären Pflege durchführen möchten. Bei Interesse geben Sie uns bitte Rückmeldung.
20.05.2011
Forschungsprojekt ANAA+KO wird verlängert
Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Durchführung des Projektes ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz vom Bundesministerium für Bildung und Forschung um weitere sechs Monate verlängert wurde. Um die Wirksamkeit einer kombinierten Aktivierung von Demenz erkrankten Personen im häuslichen Umfeld auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit zu überprüfen, wird im Rahmen der Projektverlängerung bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine weitere Erhebung nach 12 Monaten stattfinden. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass auch nach 12 Monaten die alltagspraktischen und kognitiven Fähigkeiten der Demenz erkrankten Personen stabil geblieben sind und somit ein langfristig positiver Effekt der Aktivierungen zu messen ist.
Weitere Projektplätze stehen bis Ende des Jahres 2011 zur Verfügung.
05.04.2011
Erfolgreiche Vorstellung des Projektes ANAA+KO auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz
![]() |
![]() |
|---|
Die Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz ist die größte Verbraucherausstellung im Rhein-Main Gebiet und fand diese Jahr vom 19.-27. März 2011 statt.
Mit über 750 Ausstellern auf mehr als 30.000 m² Hallenfläche und einem großen Freigelände wurde den insgesamt rund 78.000 Besuchern in 12 Themenwelten eine optimale Informations-, Beratungs-, Entscheidungs- und Unterhaltungsplattform geboten.
Verschiedene Sonderschauen, Sonderthemen und Tagesprogramme ergänzten das weitreichende Ausstellerangebot der Messe.
Darüber hinaus fanden im Rahmen der Ausstellung die „Mainzer Gesundheitstage“ statt. An verschiedenen Ständen wurden den Besuchern ein Gesundheitscheck angeboten.
Das Projekt ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz war ebenfalls auf der Ausstellung in Form eines Informationsstandes und zweier Vorträge präsent. Alle interessierten Besucher der Messe konnten sich umfassend über das Projekt und zur Thematik Demenz informieren. Dieses Angebot nahmen zahlreiche Besucher in Anspruch und nutzten die umfassende Beratungsmöglichkeit. Somit konnten diverse Kontakte zu möglichen Studienteilnehmern sowie weiteren Praxispartnern geknüpft werden. Die insgesamt sehr gute Resonanz auf das Informationsangebot des Messestandes zeigt die Aktualität des Forschungsthemas von ANAA+KO auf. Das rege Interesse von Presse und Fernsehen an der Thematik „Aktivierung bei Demenz“ unterstreicht dies.
15.11.2010

02.08.2010
Projektvorstellung ANAA+KO auf dem DGGG SGG Kongress „Hoffnung Alter“ in Berlin
Der 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) wird vom 15. bis 17. September 2010 in Berlin in gemeinsamer Durchführung mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie (SGG) unter dem Thema "Hoffnung Alter" in der Charite Berlin stattfinden.
Das Kongressthema „Hoffnung Alter“ ist mit dem Gedanken verbunden, die Erkenntnisse gerontologischer und geriatrischer Forschung für ein gutes und aktives Alter zu nutzen.
Der Kongress bietet die Gelegenheit, sich mit Vertretern und Vertreterinnen verschiedener Disziplinen auszutauschen, die an der Alternsforschung beteiligt sind, wie etwa Biologie, Alternsmedizin, Pflegewissenschaft, Demographie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Erziehungswissenschaft. Neben der Möglichkeit, sich über den neuesten Stand zur Alternsforschung zu informieren, gibt der Kongress die Gelegenheit Netzwerke zu knüpfen.
Das Projekt ANAA+KO, das in der Versorgung und Betreuung älterer Menschen mit einer Demenzerkrankung eine Innovation darstellt, wird in Form einer Posterpräsentation teilnehmen.
Weiter Informationen finden Sie unter www.dggg-kongress.org
15.07.2010
Teilnahme an der Mitgliederversammlung des bpa in Bad Ems
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung und Fachtagung des bpa Rheinland- Pfalz in Bad Ems (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.) wurden die Vertreterinnen des Projektes ANAA+KO für eine Projektvorstellung eingeladen. Als Beitrag aktueller Pflegeforschung aus der Region Mainz und Umgebung, wurde das praxisnahe Projekt den Mitgliedern des bpa näher gebracht. Das anschließende Podiumsgespräch ermöglichte zudem die Klärung individueller und vertiefender Fragen zur Thematik. Positive Rückmeldungen und reges Interesse an Informationsmaterial für eine zukünftige Kooperation lassen auf einen weiteren erfolgreichen Verlauf des Projektes schließen.
01.07.2010
Erste Erfahrungen im Projekt ANAA+KO
Seit März 2010 laufen bei den ersten Teilnehmern des Projektes ANAA+KO die Umsetzungen des individuellen Aktivierungsprogramms im häuslichen Umfeld. Begleitend hierzu finden ebenfalls die kontinuierlichen Beratungen durch die betreuenden Pflegefachkräfte der kooperierenden Pflegedienste statt. Gerne möchten wir Ihnen über diesen Weg ein paar erste Erfahrungen geben.
Nach Rücksprache mit Betroffenen, pflegenden Angehörigen und Pflegfachkräften kooperierender ambulanter Pflegedienste kommt vor allem der positive Effekt der begleitenden Beratung zur Sprache. Unabhängig voneinander geben alle Beteiligten an, sich durch diese Form der Betreuung sehr gut unterstützt zu fühlen. Die kontinuierliche Möglichkeit als pflegende(r) Angehörige(r) durch die direkte, persönliche Ansprache, mit allen Bedürfnissen auch mal im Mittelpunkt zu stehen, wird durchweg als angenehm und hilfreich empfunden. Die in diesem Gespräch eingeflochtene Schulung und Beratung in Bezug auf die Erkrankung und den speziellen Umgang mit demenzerkrankten Menschen zeigen ebenfalls erste positive Effekte.
Bei der Umsetzung der kognitiven Aktivierungen ist vor allem interessant zu beobachten, dass schon während der 30-minütigen Umsetzung eine leichte Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten zu erkennen ist. Offen bleibt jedoch, inwiefern ein wöchentliches Aktivierungsangebot die kognitiven Fähigkeiten auch langfristig stabilisieren kann.
Die Umsetzungen der alltagspraktischen Aktivierungen gelingen pflegenden Angehörigen ebenfalls sehr gut. Erste Anlaufschwierigkeiten werden durch die betreuenden Pflegefachkräfte im Rahmen der kontinuierlichen Beratung abgefangen und somit eine weitere erfolgreiche Umsetzung gewährleistet.
30.04.2010
Projektvorstellung ANAA+KO auf dem „fourth European Nursing Congress“ in Rotterdam/ Niederlande
Der diesjährige „fourth European Nursing Congress steht unter dem zentralen Leitthema „Older Persons: The Future of Care“ und wird vom 4.-7. Oktober 2010 in der Industrie- und Handelsstadt Rotterdam in den Niederlanden stattfinden. PflegevertreterInnen aller Arbeitsfelder des Gesundheitssystems sowie Interessierte aus den Bereichen der Sozialen Arbeit, Psychologie und Psychiatrie sind eingeladen, um dort ihre Forschungsmethoden und -ergebnisse zum Nutzen älterer Menschen vorzustellen. Als weiteres zentrales Thema steht die Ausbildung von SchülerInnen und Studierenden speziell in der Versorgung älterer Menschen im Mittelpunkt des Kongresses.
Um der Frage nachzugehen, wie zukünftig eine höhere Effizienz in der Versorgung älterer Menschen erreicht werden kann, werden kreative und wegweisende Ansätze und Verfahren in der Pflege im Rahmen des Kongresses besonders hervorgehoben.
Aus insgesamt 475 eingegangenen Vorschlägen wurde von einem international besetzten wissenschaftlichen Komitee eine Auswahl getroffen.
Das Projekt ANAA+KO, das in der Versorgung und Betreuung älterer Menschen mit einer Demenzerkrankung eine Innovation darstellt, wird unter der Rubrik „Neue Entwicklungen in der Pflege Demenzerkrankter“ im Rahmen einer 20-minütigen Präsentation vorgestellt.
Weiter Informationen finden Sie unter www.rotterdam2010.eu
Dienstag, 02.03.2010
Informationsveranstaltung am 14. April 2010
Wir laden Sie herzlich zu einer Informationsveranstaltung über das Projekt ANAA+KO in die Katholische Hochschule Mainz ein:
14. April 2010 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Katholische Hochschule Mainz, Saarstraße 3 (Raum 0.001)
Einladung
wir möchten Ihnen gerne das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz vorstellen.
Das Projekt ANAA+KO erforscht in Zusammenarbeit mit derzeit 23 Sozialstationen die Wirksamkeit einer Kombination aus alltagspraktischer und kognitiver Aktivierung von Personen mit einer Demenzerkrankung speziell im häuslichen Umfeld. Dabei erhalten die pflegenden Angehörigen, welche die individuell ausgewählten alltagspraktischen Aktivierungen im Haushalt übernehmen, durch geschulte Pflegefachkräfte kooperierender Sozialstationen gezielte, kleinteilige und kontinuierliche Schulung und Beratung.
Als kooperierende Sozialstation von ANAA+KO profitieren Sie und Ihre MitarbeiterInnen von kostenlosen Schulungen im Rahmen des Projektes. Verschiedene bereits beteiligte Sozialstationen nutzen die Teilnahme an diesem innovativen Projekt ebenfalls für Öffentlichkeitsarbeit. Wenn sich diese hier eingesetzte Form von Schulung und Beratung als erfolgreich erweist, ist dies weiterhin ein wichtiges Argument, um Pflegeberatung durch Pflegefachkräfte als abrechenbare Leistung in spätere Verhandlungen einzubringen.
Im untenstehenden Informationsflyer ist neben der Zielsetzung des Projektes und der Umsetzung der Aktivierungsmaßnahmen auch der genaue Ablauf des Projektes erläutert. An dieser Stelle wird ebenfalls auf den wertvollen Beitrag der Sozialstationen zum Projekt durch die individuelle Schulung und Beratung der pflegenden Angehörigen hingewiesen.
Haben Sie auch Interesse bei ANAA+KO mitzuwirken? Wir laden Sie herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung
am 14. April 2010 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
in die Katholische Hochschule Mainz, Saarstr. 3 (Raum 0.001).
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme und bitten um Rückmeldung bis zum 01.April 2010 per Mail an quack@kfh-mainz.de oder per Telefon unter 06131-2894472.
Mit freundlichen Grüßen
Projektleiterin Prof. Dr. Renate Stemmer
Projektmitarbeiterin Dipl. Pflegepäd. (FH) Eva Quack
Montag, 01.03.2010
Erfolgreicher Start des Projektes ANAA+KO
Zum 01. März 2010 haben nun die ersten pflegenden Angehörigen und demenzerkrankten Personen in der Aktivierungsgruppe mit den alltagspraktischen Aktivierungen für einen Zeitraum von 6 Monaten gestartet. Die kognitiven Aktivierungen werden ebenfalls ab dem 01. März einmal wöchentlich von Projektmitarbeitern durchgeführt.
Montag, 22.02.2010
Projektschulungen
Zwischen dem 04. Januar und 11. Februar 2010 wurden im Rahmen des Projektes ANAA+KO der Katholischen Fachhochschule Mainz mit den Pflegefachkräften der kooperierenden Sozialstationen Schulungen durchgeführt. Hierbei wurden nach vorherigen Absprachen über möglichen Zeitumfang und Räumlichkeit ortsnahe Sozialstationen ausgewählt.
Die Referenten Frau Prof. Dr. Renate Stemmer und Frau Diplom Pflegepädagogin (FH) Eva Quack begrüßten zahlreiche interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der teilnehmenden Sozialstationen aus Rheinland- Pfalz, Hessen und dem Saarland und informierten neben wesentlichen Elementen über das Projekt ANAA+KO umfangreich über die Alzheimer Erkrankung. Hierbei waren zentrale Inhalte vor Allem der spezielle Umgang mit demenzerkrankten Personen und herausfordernden Verhaltensweisen. Weiterhin wurden ausführlich die Aspekte von Schulung und Beratung erläutert und in direkten Zusammenhang mit den Aufgaben der beteiligten Sozialstationen im Projekt gestellt. In der insgesamt 4-stündigen Projektschulung am Nachmittag wurden ebenfalls praktische Erfahrungsübungen umgesetzt, um den teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen intensiven Einblick in produktive Gesprächs- und Fragetechniken für die spezielle Schulung und Beratung in der Pflege zu ermöglichen. Diese wurden von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut umgesetzt. Die Möglichkeit zudem jederzeit Fragen und Anregungen in der Runde zu diskutieren, wurden ebenfalls gerne genutzt.
Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für die rege Teilnahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freuen uns weiterhin auf eine gelungene Zusammenarbeit im Projekt ANAA+KO.
![]() |
![]() |
|
![]() |
Vorträge als PDF-Dateien:
Schulung der beratenden Pflegefachkräfte im Projekt ANAA+KO, Projekt
Schulung der beratenden Pflegefachkräfte im Projekt ANAA+KO, Beratung
Schulung der beratenden Pflegefachkräfte im Projekt ANAA+KO, Demenz
Mittwoch, 16.09.2009
Gelungener Start ins Projekt ANAA+KO
Am 15. September 2009 fand die Auftaktveranstaltung zum Projekt ANAA+KO in der Katholischen Fachhochschule Mainz statt. Herr Prof. Peter Orth Rektor der Katholischen Fachhochschule und Herr Prof. Dr. Thomas Hermsen, Leiter des Institutes für angewandte Forschung und internationale Beziehungen an der Katholischen Fachhochschule begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Leitung und Praxis.
Projektleiterin Prof. Dr. Renate Stemmer präsentierte in ihrem Eröffnungsvortrag die Zielsetzung und den geplanten Verlauf des Projektes ANAA+KO. „ Das Forschungsvorhaben geht von der Annahme aus, dass eine regelmäßige Aktivierung der alltagspraktischen und kognitiven Kompetenzen dazu führt, dass an Demenz erkrankte Personen länger in der Lage sind zumindest Teilaspekte ihres Lebens weitgehend eigenständig und mit mehr Lebensqualität zu gestalten.“, so Stemmer.
Caritasdirektor Dr. Werner Veith vom Caritasverband Darmstadt berichtete, dass gegenwärtig nur eine punktuelle Versorgung der Demenzpatienten durch die Sozialstation erfolgt, obwohl häufig mehr Versorgung notwendig wäre. Dr. Veith sieht im Projekt ANAA+KO eine Chance, dass die „Kommunikation“ in das Leistungsspektrum der Kranken -und Pflegekassen aufgenommen wird. Am Nachmittag stellte Prof Dr. Martin Schmid Katholische Hochschule Mainz das Forschungsdesign der Studie ANAA+KO vor.
Im Abschlussvortrag berichtete Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Bereiches Medizinische/ Psychologie Medizinische/ Soziologie der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, über bisherige Erfahrungen im Partnerprojekt MAKS-aktiv „Mehrdimensionale Aktivierung von Menschen mit Demenz im Altenheim“.
Die Teilnehmer/innen nutzten engagiert die zwischengeschalteten Gesprächsrunden, um Möglichkeiten der praktischen Umsetzung des Projektes zu diskutieren. Ein Poster gab einen guten Überblick über die Eckpunkte von ANAA+KO.
In der abschließenden Einschätzung waren sich alle einig: dies war ein gelungener Auftakt zu einem innovativen Projekt.
![]() |
![]() |
Vorträge als PDF-Dateien:
Elmar Gräßel,Birgit Eichenseer und Katharina Luttenberger
Dienstag, 15.09.2009

Dienstag, 09.09.2009
Auftaktveranstaltung zu ANAA+KO in der Katholischen Fachhochschule Mainz, Saarstraße 3, 55122 Mainz
Dienstag, 01.09.2009
ANAA+KO ist BMBF ‚Projekt des Monats’ September 2009. Auf der Homepage des BMBF wird monatlich das „Forschungsprojekt des Monats“ aus dem BMBF- Programm „Forschung an Fachhochschulen“ vorgestellt.









